Standortanalyse Osnabrück

Die Polizei erfasste in Osnabrück 10.309 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 59 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Diebstahl mit 3.810.

Straftaten insgesamt

10.309

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 59 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 68 % über dem Durchschnitt in Niedersachsen (6.134). Damit steht Osnabrück im oberen Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichOsnabrückBundggü. Bundggü. Niedersachsen
Wohnungseinbruch93996 %7 %
Gewaltkriminalität423253+67 %+69 %
Diebstahl3.8102.156+77 %+96 %
Straßenkriminalität1.9071.215+57 %+82 %
Gesamtkriminalität10.3096.485+59 %+68 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Osnabrück bei Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Unter dem Bundesdurchschnitt liegt die Stadt bei Wohnungseinbruch. Am deutlichsten weicht Diebstahl ab: 3.810 gegenüber 2.156 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 10 kreisfreien Städten in Niedersachsen reicht die Spanne von Delmenhorst (6.246) bis Hannover (12.849). Osnabrück liegt mit 10.309 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Osnabrück haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.