Standortanalyse Göttingen

Die Polizei erfasste in Göttingen 10.762 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 66 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Diebstahl mit 4.281.

Straftaten insgesamt

10.762

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 66 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 75 % über dem Durchschnitt in Niedersachsen (6.134). Damit steht Göttingen im oberen Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichGöttingenBundggü. Bundggü. Niedersachsen
Wohnungseinbruch14999+51 %+49 %
Gewaltkriminalität422253+67 %+69 %
Diebstahl4.2812.156+99 %+120 %
Straßenkriminalität2.3021.215+89 %+120 %
Gesamtkriminalität10.7626.485+66 %+75 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Göttingen bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Diebstahl ab: 4.281 gegenüber 2.156 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 10 kreisfreien Städten in Niedersachsen reicht die Spanne von Delmenhorst (6.246) bis Hannover (12.849). Göttingen liegt mit 10.762 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Göttingen haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.