Standortanalyse Wolfsburg

Die Polizei erfasste in Wolfsburg 7.837 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 21 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Straßenkriminalität mit 1.957.

Straftaten insgesamt

7.837

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 21 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 28 % über dem Durchschnitt in Niedersachsen (6.134). Damit steht Wolfsburg im mittleren Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichWolfsburgBundggü. Bundggü. Niedersachsen
Wohnungseinbruch12099+21 %+20 %
Gewaltkriminalität361253+43 %+44 %
Diebstahl2.5152.156+17 %+29 %
Straßenkriminalität1.9571.215+61 %+87 %
Gesamtkriminalität7.8376.485+21 %+28 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Wolfsburg bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Straßenkriminalität ab: 1.957 gegenüber 1.215 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 10 kreisfreien Städten in Niedersachsen reicht die Spanne von Delmenhorst (6.246) bis Hannover (12.849). Wolfsburg liegt mit 7.837 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Wolfsburg haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.