Standortanalyse Weimar

Die Polizei erfasste in Weimar 10.516 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 62 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Gewaltkriminalität mit 429.

Straftaten insgesamt

10.516

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 62 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 54 % über dem Durchschnitt in Thüringen (6.820). Damit steht Weimar im oberen Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichWeimarBundggü. Bundggü. Thüringen
Wohnungseinbruch689931 %+48 %
Gewaltkriminalität429253+70 %+74 %
Diebstahl3.3832.156+57 %+81 %
Straßenkriminalität1.6811.215+38 %+104 %
Gesamtkriminalität10.5166.485+62 %+54 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Weimar bei Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Unter dem Bundesdurchschnitt liegt die Stadt bei Wohnungseinbruch. Am deutlichsten weicht Gewaltkriminalität ab: 429 gegenüber 253 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 5 kreisfreien Städten in Thüringen reicht die Spanne von Jena (6.117) bis Suhl (13.527). Weimar liegt mit 10.516 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Weimar haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.