Standortanalyse Hochtaunuskreis

Die Polizei erfasste im Hochtaunuskreis 3.686 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 43 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Diebstahl mit 1.146.

Straftaten insgesamt

3.686

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 43 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 37 % unter dem Durchschnitt in Hessen (5.878). Damit steht der Hochtaunuskreis im unteren Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichHochtaunuskreisBundggü. Bundggü. Hessen
Wohnungseinbruch14399+44 %+32 %
Gewaltkriminalität16225336 %37 %
Diebstahl1.1462.15647 %39 %
Straßenkriminalität6661.21545 %33 %
Gesamtkriminalität3.6866.48543 %37 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt der Hochtaunuskreis bei Wohnungseinbruch. Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Kreis bei Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Diebstahl ab: 1.146 gegenüber 2.156 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 20 Kreisen in Hessen reicht die Spanne von Odenwaldkreis (2.711) bis Landkreis Gießen (6.845). Der Hochtaunuskreis liegt mit 3.686 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Hochtaunuskreis haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.