Standortanalyse Wiesbaden

Die Polizei erfasste in Wiesbaden 7.554 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 16 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 210.

Straftaten insgesamt

7.554

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 16 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 29 % über dem Durchschnitt in Hessen (5.878). Damit steht Wiesbaden im mittleren Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichWiesbadenBundggü. Bundggü. Hessen
Wohnungseinbruch21099+112 %+94 %
Gewaltkriminalität382253+51 %+48 %
Diebstahl2.5962.156+20 %+39 %
Straßenkriminalität1.3741.215+13 %+38 %
Gesamtkriminalität7.5546.485+16 %+29 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Wiesbaden bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 210 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 5 kreisfreien Städten in Hessen reicht die Spanne von Offenbach am Main (6.818) bis Frankfurt am Main (15.026). Wiesbaden liegt mit 7.554 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Wiesbaden haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.