Standortanalyse Odenwaldkreis

Die Polizei erfasste im Odenwaldkreis 2.711 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 58 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Diebstahl mit 637.

Straftaten insgesamt

2.711

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 58 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 54 % unter dem Durchschnitt in Hessen (5.878). Damit steht der Odenwaldkreis im unteren Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichOdenwaldkreisBundggü. Bundggü. Hessen
Wohnungseinbruch519948 %53 %
Gewaltkriminalität11925353 %54 %
Diebstahl6372.15670 %66 %
Straßenkriminalität4151.21566 %58 %
Gesamtkriminalität2.7116.48558 %54 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Odenwaldkreis bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Diebstahl ab: 637 gegenüber 2.156 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 20 Kreisen in Hessen reicht die Spanne von Odenwaldkreis (2.711) bis Landkreis Gießen (6.845). Den niedrigsten Wert hat damit der Odenwaldkreis selbst.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Odenwaldkreis haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.