Standortanalyse Lahn-Dill-Kreis

Die Polizei erfasste im Lahn-Dill-Kreis 3.847 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 41 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Straßenkriminalität mit 561.

Straftaten insgesamt

3.847

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 41 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 35 % unter dem Durchschnitt in Hessen (5.878). Damit steht der Lahn-Dill-Kreis im unteren Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichLahn-Dill-KreisBundggü. Bundggü. Hessen
Wohnungseinbruch599940 %45 %
Gewaltkriminalität18725326 %28 %
Diebstahl1.1862.15645 %37 %
Straßenkriminalität5611.21554 %44 %
Gesamtkriminalität3.8476.48541 %35 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Lahn-Dill-Kreis bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Straßenkriminalität ab: 561 gegenüber 1.215 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 20 Kreisen in Hessen reicht die Spanne von Odenwaldkreis (2.711) bis Landkreis Gießen (6.845). Der Lahn-Dill-Kreis liegt mit 3.847 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Lahn-Dill-Kreis haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.