Standortanalyse Rems-Murr-Kreis

Die Polizei erfasste im Rems-Murr-Kreis 3.701 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 43 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Straßenkriminalität mit 496.

Straftaten insgesamt

3.701

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 43 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 24 % unter dem Durchschnitt in Baden-Württemberg (4.842). Damit steht der Rems-Murr-Kreis im unteren Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichRems-Murr-KreisBundggü. Bundggü. Baden-Württemberg
Wohnungseinbruch659934 %+25 %
Gewaltkriminalität13225348 %25 %
Diebstahl9712.15655 %30 %
Straßenkriminalität4961.21559 %32 %
Gesamtkriminalität3.7016.48543 %24 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Rems-Murr-Kreis bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Straßenkriminalität ab: 496 gegenüber 1.215 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 35 Kreisen in Baden-Württemberg reicht die Spanne von Enzkreis (2.633) bis Landkreis Lörrach (8.690). Der Rems-Murr-Kreis liegt mit 3.701 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Rems-Murr-Kreis haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.