Standortanalyse Frankfurt (Oder)

Die Polizei erfasste in Frankfurt (Oder) 14.303 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 121 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Gesamtkriminalität mit 14.303.

Straftaten insgesamt

14.303

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 121 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 122 % über dem Durchschnitt in Brandenburg (6.455). Damit steht Frankfurt (Oder) im oberen Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichFrankfurt (Oder)Bundggü. Bundggü. Brandenburg
Wohnungseinbruch12699+27 %+2 %
Gewaltkriminalität376253+49 %+77 %
Diebstahl2.5152.156+17 %+28 %
Straßenkriminalität1.1851.2152 %+11 %
Gesamtkriminalität14.3036.485+121 %+122 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Frankfurt (Oder) bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Gesamtkriminalität ab: 14.303 gegenüber 6.485 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 4 kreisfreien Städten in Brandenburg reicht die Spanne von Potsdam (6.859) bis Frankfurt (Oder) (14.303). Den höchsten Wert hat damit Frankfurt (Oder) selbst.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Frankfurt (Oder) haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.