Standortanalyse Bremen

Die Polizei erfasste in Bremen 13.559 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 109 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Diebstahl mit 6.272.

Straftaten insgesamt

13.559

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 109 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und etwa auf Höhe dem Durchschnitt in Bremen (13.355). Damit steht Bremen im oberen Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichBremenBundggü. Bundggü. Bremen
Wohnungseinbruch17199+73 %6 %
Gewaltkriminalität534253+111 %4 %
Diebstahl6.2722.156+191 %+4 %
Straßenkriminalität3.2931.215+171 %+4 %
Gesamtkriminalität13.5596.485+109 %+2 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Bremen bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Diebstahl ab: 6.272 gegenüber 2.156 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 2 kreisfreien Städten in Bremen reicht die Spanne von Bremerhaven (12.346) bis Bremen (13.559). Den höchsten Wert hat damit Bremen selbst.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Bremen haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.