Standortanalyse Potsdam

Die Polizei erfasste in Potsdam 6.859 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 6 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 159.

Straftaten insgesamt

6.859

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 6 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 6 % über dem Durchschnitt in Brandenburg (6.455). Damit steht Potsdam im unteren Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichPotsdamBundggü. Bundggü. Brandenburg
Wohnungseinbruch15999+61 %+28 %
Gewaltkriminalität2402535 %+13 %
Diebstahl2.6212.156+22 %+33 %
Straßenkriminalität1.7401.215+43 %+64 %
Gesamtkriminalität6.8596.485+6 %+6 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Potsdam bei Wohnungseinbruch, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Unter dem Bundesdurchschnitt liegt die Stadt bei Gewaltkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 159 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 4 kreisfreien Städten in Brandenburg reicht die Spanne von Potsdam (6.859) bis Frankfurt (Oder) (14.303). Den niedrigsten Wert hat damit Potsdam selbst.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Potsdam haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.