Standortanalyse Cottbus

Die Polizei erfasste in Cottbus 9.879 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 52 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Diebstahl mit 3.768.

Straftaten insgesamt

9.879

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 52 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 53 % über dem Durchschnitt in Brandenburg (6.455). Damit steht Cottbus im oberen Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichCottbusBundggü. Bundggü. Brandenburg
Wohnungseinbruch879912 %30 %
Gewaltkriminalität440253+74 %+107 %
Diebstahl3.7682.156+75 %+91 %
Straßenkriminalität1.6371.215+35 %+54 %
Gesamtkriminalität9.8796.485+52 %+53 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Cottbus bei Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Unter dem Bundesdurchschnitt liegt die Stadt bei Wohnungseinbruch. Am deutlichsten weicht Diebstahl ab: 3.768 gegenüber 2.156 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 4 kreisfreien Städten in Brandenburg reicht die Spanne von Potsdam (6.859) bis Frankfurt (Oder) (14.303). Cottbus liegt mit 9.879 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Cottbus haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.