Standortanalyse Karlsruhe

Die Polizei erfasste in Karlsruhe 7.407 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 14 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Diebstahl mit 2.682.

Straftaten insgesamt

7.407

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 14 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 53 % über dem Durchschnitt in Baden-Württemberg (4.842). Damit steht Karlsruhe im mittleren Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichKarlsruheBundggü. Bundggü. Baden-Württemberg
Wohnungseinbruch11399+14 %+117 %
Gewaltkriminalität269253+6 %+54 %
Diebstahl2.6822.156+24 %+93 %
Straßenkriminalität1.3081.215+8 %+79 %
Gesamtkriminalität7.4076.485+14 %+53 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Karlsruhe bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Diebstahl ab: 2.682 gegenüber 2.156 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 10 kreisfreien Städten in Baden-Württemberg reicht die Spanne von Pforzheim (5.814) bis Mannheim (9.813). Karlsruhe liegt mit 7.407 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Karlsruhe haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

Konkrete Adresse in Karlsruhe prüfen

Mit adressgenauem Umfeld. Erste Bewertung kostenlos.

Erste Bewertung starten

Vorher ansehen: vollständiger Beispielbericht — ohne Anmeldung.

Weitere Standorte in Baden-Württemberg

Alle Standorte ansehen →

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.