Standortanalyse Freiburg im Breisgau

Die Polizei erfasste in Freiburg im Breisgau 9.631 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 49 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Straßenkriminalität mit 2.329.

Straftaten insgesamt

9.631

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 49 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 99 % über dem Durchschnitt in Baden-Württemberg (4.842). Damit steht Freiburg im Breisgau im oberen Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichFreiburg im BreisgauBundggü. Bundggü. Baden-Württemberg
Wohnungseinbruch819918 %+56 %
Gewaltkriminalität347253+37 %+98 %
Diebstahl3.9582.156+84 %+185 %
Straßenkriminalität2.3291.215+92 %+219 %
Gesamtkriminalität9.6316.485+49 %+99 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Freiburg im Breisgau bei Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Unter dem Bundesdurchschnitt liegt die Stadt bei Wohnungseinbruch. Am deutlichsten weicht Straßenkriminalität ab: 2.329 gegenüber 1.215 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 10 kreisfreien Städten in Baden-Württemberg reicht die Spanne von Pforzheim (5.814) bis Mannheim (9.813). Freiburg im Breisgau liegt mit 9.631 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Freiburg im Breisgau haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.