Standortanalyse Alb-Donau-Kreis

Die Polizei erfasste im Alb-Donau-Kreis 2.635 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 59 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 24.

Straftaten insgesamt

2.635

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 59 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 46 % unter dem Durchschnitt in Baden-Württemberg (4.842). Damit steht der Alb-Donau-Kreis im unteren Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichAlb-Donau-KreisBundggü. Bundggü. Baden-Württemberg
Wohnungseinbruch249976 %54 %
Gewaltkriminalität7625370 %57 %
Diebstahl6932.15668 %50 %
Straßenkriminalität3841.21568 %47 %
Gesamtkriminalität2.6356.48559 %46 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Alb-Donau-Kreis bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 24 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 35 Kreisen in Baden-Württemberg reicht die Spanne von Enzkreis (2.633) bis Landkreis Lörrach (8.690). Der Alb-Donau-Kreis liegt mit 2.635 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Alb-Donau-Kreis haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.