Standortanalyse Münster

Die Polizei erfasste in Münster 10.069 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 55 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Straßenkriminalität mit 3.228.

Straftaten insgesamt

10.069

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 55 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 35 % über dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (7.438). Damit steht Münster im oberen Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichMünsterBundggü. Bundggü. Nordrhein-Westfalen
Wohnungseinbruch13199+32 %14 %
Gewaltkriminalität372253+47 %+25 %
Diebstahl4.8912.156+127 %+77 %
Straßenkriminalität3.2281.215+166 %+90 %
Gesamtkriminalität10.0696.485+55 %+35 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Münster bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Straßenkriminalität ab: 3.228 gegenüber 1.215 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 30 kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen reicht die Spanne von Mülheim an der Ruhr (6.359) bis Düsseldorf (12.999). Münster liegt mit 10.069 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Münster haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

Konkrete Adresse in Münster prüfen

Mit adressgenauem Umfeld. Erste Bewertung kostenlos.

Erste Bewertung starten

Vorher ansehen: vollständiger Beispielbericht — ohne Anmeldung.

Weitere Standorte in Nordrhein-Westfalen

Alle Standorte ansehen →

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.