Standortanalyse Kiel

Die Polizei erfasste in Kiel 9.957 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 54 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Diebstahl mit 4.993.

Straftaten insgesamt

9.957

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 54 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 65 % über dem Durchschnitt in Schleswig-Holstein (6.046). Damit steht Kiel im oberen Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichKielBundggü. Bundggü. Schleswig-Holstein
Wohnungseinbruch829917 %2 %
Gewaltkriminalität408253+61 %+91 %
Diebstahl4.9932.156+132 %+136 %
Straßenkriminalität2.0681.215+70 %+81 %
Gesamtkriminalität9.9576.485+54 %+65 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Kiel bei Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Unter dem Bundesdurchschnitt liegt die Stadt bei Wohnungseinbruch. Am deutlichsten weicht Diebstahl ab: 4.993 gegenüber 2.156 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 4 kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein reicht die Spanne von Flensburg (9.056) bis Neumünster (11.905). Kiel liegt mit 9.957 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Kiel haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.