Standortanalyse Rheinisch-Bergischer Kreis

Die Polizei erfasste im Rheinisch-Bergischen Kreis 5.207 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 20 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 140.

Straftaten insgesamt

5.207

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 20 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 30 % unter dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (7.438). Damit steht der Rheinisch-Bergische Kreis im oberen Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichRheinisch-Bergischer KreisBundggü. Bundggü. Nordrhein-Westfalen
Wohnungseinbruch14099+41 %8 %
Gewaltkriminalität20525319 %31 %
Diebstahl1.7502.15619 %37 %
Straßenkriminalität1.0911.21510 %36 %
Gesamtkriminalität5.2076.48520 %30 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt der Rheinisch-Bergische Kreis bei Wohnungseinbruch. Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Kreis bei Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 140 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 31 Kreisen in Nordrhein-Westfalen reicht die Spanne von Oberbergischer Kreis (3.977) bis Städteregion Aachen (8.281). Der Rheinisch-Bergische Kreis liegt mit 5.207 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Rheinisch-Bergischen Kreis haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.