Standortanalyse Mainz

Die Polizei erfasste in Mainz 6.600 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — etwa auf Höhe dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Straßenkriminalität mit 1.353.

Straftaten insgesamt

6.600

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt etwa auf Höhe dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 23 % über dem Durchschnitt in Rheinland-Pfalz (5.384). Damit steht Mainz im unteren Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichMainzBundggü. Bundggü. Rheinland-Pfalz
Wohnungseinbruch91998 %+28 %
Gewaltkriminalität263253+4 %+26 %
Diebstahl2.0912.1563 %+47 %
Straßenkriminalität1.3531.215+11 %+45 %
Gesamtkriminalität6.6006.485+2 %+23 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Mainz bei Gewaltkriminalität, Straßenkriminalität. Unter dem Bundesdurchschnitt liegt die Stadt bei Wohnungseinbruch, Diebstahl. Am deutlichsten weicht Straßenkriminalität ab: 1.353 gegenüber 1.215 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 12 kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz reicht die Spanne von Zweibrücken (6.380) bis Speyer (10.814). Mainz liegt mit 6.600 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Mainz haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.