Standortanalyse Landkreis Tübingen

Die Polizei erfasste im Landkreis Tübingen 3.453 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 47 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 36.

Straftaten insgesamt

3.453

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 47 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 29 % unter dem Durchschnitt in Baden-Württemberg (4.842). Damit steht der Landkreis Tübingen im unteren Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichLandkreis TübingenBundggü. Bundggü. Baden-Württemberg
Wohnungseinbruch369964 %31 %
Gewaltkriminalität13625346 %22 %
Diebstahl1.1672.15646 %16 %
Straßenkriminalität6621.21546 %9 %
Gesamtkriminalität3.4536.48547 %29 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Landkreis Tübingen bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 36 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 35 Kreisen in Baden-Württemberg reicht die Spanne von Enzkreis (2.633) bis Landkreis Lörrach (8.690). Der Landkreis Tübingen liegt mit 3.453 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Landkreis Tübingen haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.