Standortanalyse Heidekreis

Die Polizei erfasste im Heidekreis 6.492 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — etwa auf Höhe dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 111.

Straftaten insgesamt

6.492

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt etwa auf Höhe dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 6 % über dem Durchschnitt in Niedersachsen (6.134). Damit steht der Heidekreis im oberen Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichHeidekreisBundggü. Bundggü. Niedersachsen
Wohnungseinbruch11199+12 %+11 %
Gewaltkriminalität2462533 %2 %
Diebstahl1.9472.15610 %±0 %
Straßenkriminalität1.0741.21512 %+3 %
Gesamtkriminalität6.4926.485±0 %+6 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt der Heidekreis bei Wohnungseinbruch. Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Kreis bei Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 111 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 37 Kreisen in Niedersachsen reicht die Spanne von Landkreis Ammerland (3.300) bis Region Hannover (9.070). Der Heidekreis liegt mit 6.492 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Heidekreis haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.