Standortanalyse Landkreis Freising

Die Polizei erfasste im Landkreis Freising 6.525 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — etwa auf Höhe dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 20.

Straftaten insgesamt

6.525

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt etwa auf Höhe dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 57 % über dem Durchschnitt in Bayern (4.144). Damit steht der Landkreis Freising im oberen Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichLandkreis FreisingBundggü. Bundggü. Bayern
Wohnungseinbruch209980 %31 %
Gewaltkriminalität10025360 %39 %
Diebstahl7542.15665 %30 %
Straßenkriminalität5091.21558 %20 %
Gesamtkriminalität6.5256.485+1 %+57 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Landkreis Freising bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 20 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 71 Kreisen in Bayern reicht die Spanne von Landkreis Regensburg (1.977) bis Landkreis Berchtesgadener Land (8.116). Der Landkreis Freising liegt mit 6.525 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Landkreis Freising haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.