Standortanalyse Landkreis Fürth

Die Polizei erfasste im Landkreis Fürth 3.138 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 52 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 22.

Straftaten insgesamt

3.138

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 52 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 24 % unter dem Durchschnitt in Bayern (4.144). Damit steht der Landkreis Fürth im unteren Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichLandkreis FürthBundggü. Bundggü. Bayern
Wohnungseinbruch229978 %24 %
Gewaltkriminalität9125364 %44 %
Diebstahl6762.15669 %37 %
Straßenkriminalität4861.21560 %24 %
Gesamtkriminalität3.1386.48552 %24 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Landkreis Fürth bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 22 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 71 Kreisen in Bayern reicht die Spanne von Landkreis Regensburg (1.977) bis Landkreis Berchtesgadener Land (8.116). Der Landkreis Fürth liegt mit 3.138 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Landkreis Fürth haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.