Standortanalyse Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Die Polizei erfasste im Landkreis Garmisch-Partenkirchen 4.500 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 31 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 17.

Straftaten insgesamt

4.500

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 31 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 9 % über dem Durchschnitt in Bayern (4.144). Damit steht der Landkreis Garmisch-Partenkirchen im mittleren Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichLandkreis Garmisch-PartenkirchenBundggü. Bundggü. Bayern
Wohnungseinbruch179983 %41 %
Gewaltkriminalität14725342 %10 %
Diebstahl7832.15664 %27 %
Straßenkriminalität6301.21548 %1 %
Gesamtkriminalität4.5006.48531 %+9 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Landkreis Garmisch-Partenkirchen bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 17 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 71 Kreisen in Bayern reicht die Spanne von Landkreis Regensburg (1.977) bis Landkreis Berchtesgadener Land (8.116). Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen liegt mit 4.500 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.