Standortanalyse Erzgebirgskreis

Die Polizei erfasste im Erzgebirgskreis 3.420 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 47 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 22.

Straftaten insgesamt

3.420

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 47 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 49 % unter dem Durchschnitt in Sachsen (6.644). Damit steht der Erzgebirgskreis im unteren Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichErzgebirgskreisBundggü. Bundggü. Sachsen
Wohnungseinbruch229978 %64 %
Gewaltkriminalität12625350 %49 %
Diebstahl8962.15658 %59 %
Straßenkriminalität5141.21558 %56 %
Gesamtkriminalität3.4206.48547 %49 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Erzgebirgskreis bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 22 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 10 Kreisen in Sachsen reicht die Spanne von Erzgebirgskreis (3.420) bis Landkreis Görlitz (7.330). Den niedrigsten Wert hat damit der Erzgebirgskreis selbst.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Erzgebirgskreis haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.