Standortanalyse Flensburg

Die Polizei erfasste in Flensburg 9.056 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 40 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Diebstahl mit 3.477.

Straftaten insgesamt

9.056

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 40 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 50 % über dem Durchschnitt in Schleswig-Holstein (6.046). Damit steht Flensburg im mittleren Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichFlensburgBundggü. Bundggü. Schleswig-Holstein
Wohnungseinbruch98991 %+17 %
Gewaltkriminalität405253+60 %+89 %
Diebstahl3.4772.156+61 %+65 %
Straßenkriminalität1.5911.215+31 %+39 %
Gesamtkriminalität9.0566.485+40 %+50 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Flensburg bei Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Diebstahl ab: 3.477 gegenüber 2.156 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 4 kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein reicht die Spanne von Flensburg (9.056) bis Neumünster (11.905). Den niedrigsten Wert hat damit Flensburg selbst.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Flensburg haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.