Standortanalyse Magdeburg

Die Polizei erfasste in Magdeburg 11.569 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 78 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Diebstahl mit 4.714.

Straftaten insgesamt

11.569

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 78 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 43 % über dem Durchschnitt in Sachsen-Anhalt (8.077). Damit steht Magdeburg im oberen Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichMagdeburgBundggü. Bundggü. Sachsen-Anhalt
Wohnungseinbruch19399+95 %+93 %
Gewaltkriminalität496253+96 %+64 %
Diebstahl4.7142.156+119 %+78 %
Straßenkriminalität2.5021.215+106 %+88 %
Gesamtkriminalität11.5696.485+78 %+43 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Magdeburg bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Diebstahl ab: 4.714 gegenüber 2.156 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 3 kreisfreien Städten in Sachsen-Anhalt reicht die Spanne von Dessau-Roßlau (8.605) bis Halle (Saale) (12.824). Magdeburg liegt mit 11.569 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Magdeburg haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.