Standortanalyse Dortmund

Die Polizei erfasste in Dortmund 11.446 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 76 % über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 239.

Straftaten insgesamt

11.446

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 76 % über dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 54 % über dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (7.438). Damit steht Dortmund im oberen Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichDortmundBundggü. Bundggü. Nordrhein-Westfalen
Wohnungseinbruch23999+141 %+56 %
Gewaltkriminalität588253+132 %+97 %
Diebstahl4.2212.156+96 %+53 %
Straßenkriminalität2.7261.215+124 %+60 %
Gesamtkriminalität11.4466.485+76 %+54 %

Über dem Bundesdurchschnitt liegt Dortmund bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 239 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 30 kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen reicht die Spanne von Mülheim an der Ruhr (6.359) bis Düsseldorf (12.999). Dortmund liegt mit 11.446 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Dortmund haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.