Standortanalyse Westerwaldkreis

Die Polizei erfasste im Westerwaldkreis 4.358 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 33 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Diebstahl mit 929.

Straftaten insgesamt

4.358

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 33 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 19 % unter dem Durchschnitt in Rheinland-Pfalz (5.384). Damit steht der Westerwaldkreis im mittleren Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichWesterwaldkreisBundggü. Bundggü. Rheinland-Pfalz
Wohnungseinbruch729927 %+1 %
Gewaltkriminalität14125344 %32 %
Diebstahl9292.15657 %35 %
Straßenkriminalität5291.21556 %43 %
Gesamtkriminalität4.3586.48533 %19 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Westerwaldkreis bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Diebstahl ab: 929 gegenüber 2.156 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 24 Kreisen in Rheinland-Pfalz reicht die Spanne von Landkreis Südwestpfalz (2.888) bis Landkreis Birkenfeld (5.101). Der Westerwaldkreis liegt mit 4.358 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Westerwaldkreis haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.