Standortanalyse Ilm-Kreis

Die Polizei erfasste im Ilm-Kreis 6.193 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 5 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 43.

Straftaten insgesamt

6.193

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 5 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 9 % unter dem Durchschnitt in Thüringen (6.820). Damit steht der Ilm-Kreis im oberen Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichIlm-KreisBundggü. Bundggü. Thüringen
Wohnungseinbruch439957 %7 %
Gewaltkriminalität19825322 %20 %
Diebstahl2.0262.1566 %+9 %
Straßenkriminalität8291.21532 %+1 %
Gesamtkriminalität6.1936.4855 %9 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Ilm-Kreis bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 43 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 16 Kreisen in Thüringen reicht die Spanne von Landkreis Hildburghausen (4.134) bis Unstrut-Hainich-Kreis (7.039). Der Ilm-Kreis liegt mit 6.193 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Ilm-Kreis haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.