Standortanalyse Kaufbeuren

Die Polizei erfasste in Kaufbeuren 4.323 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 33 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 19.

Straftaten insgesamt

4.323

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 33 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 4 % über dem Durchschnitt in Bayern (4.144). Damit steht Kaufbeuren im unteren Drittel der 118 kreisfreien Städte in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichKaufbeurenBundggü. Bundggü. Bayern
Wohnungseinbruch199981 %34 %
Gewaltkriminalität19125325 %+17 %
Diebstahl1.1652.15646 %+8 %
Straßenkriminalität6231.21549 %3 %
Gesamtkriminalität4.3236.48533 %+4 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt Kaufbeuren bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 19 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 25 kreisfreien Städten in Bayern reicht die Spanne von Schwabach (3.081) bis Schweinfurt (9.106). Kaufbeuren liegt mit 4.323 dazwischen.

Städte mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen in Kaufbeuren haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Stadtgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.