Standortanalyse Landkreis Neu-Ulm

Die Polizei erfasste im Landkreis Neu-Ulm 3.934 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — 39 % unter dem Bundesdurchschnitt. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 31.

Straftaten insgesamt

3.934

Fälle je 100.000 Einwohner

Das liegt 39 % unter dem Bundesdurchschnitt (6.485) und 5 % unter dem Durchschnitt in Bayern (4.144). Damit steht der Landkreis Neu-Ulm im mittleren Drittel der 293 Kreise in Deutschland.

Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich

Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Regionen vergleichbar.

DeliktsbereichLandkreis Neu-UlmBundggü. Bundggü. Bayern
Wohnungseinbruch319969 %+7 %
Gewaltkriminalität17425331 %+7 %
Diebstahl1.1522.15647 %+7 %
Straßenkriminalität5801.21552 %9 %
Gesamtkriminalität3.9346.48539 %5 %

Unter dem Bundesdurchschnitt liegt der Landkreis Neu-Ulm bei Wohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Diebstahl, Straßenkriminalität, Gesamtkriminalität. Am deutlichsten weicht Wohnungseinbruch ab: 31 gegenüber 99 im Bundesgebiet.

Zur Einordnung: Unter den 71 Kreisen in Bayern reicht die Spanne von Landkreis Regensburg (1.977) bis Landkreis Berchtesgadener Land (8.116). Der Landkreis Neu-Ulm liegt mit 3.934 dazwischen.

Kreise mit ähnlicher Belastung

Gemessen an den Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Adressen im Landkreis Neu-Ulm haben in dieser Statistik dieselben Werte — sie gilt für das ganze Kreisgebiet, nicht für einzelne Viertel. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; für einzelne Städte arbeiten wir an feinerer Auflösung. Was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld einer Adresse — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik

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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.