Kriminalitätsstatistik Mecklenburg-Vorpommern
Die Polizei erfasste in Mecklenburg-Vorpommern 6.571 Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) — etwa auf Höhe des Bundesdurchschnitts. Den größten Abstand zeigt Wohnungseinbruch mit 59. Unten stehen alle 8 Städte und Kreise einzeln.
Straftaten insgesamt
6.571
Fälle je 100.000 Einwohner
Das liegt etwa auf Höhe des Bundesdurchschnitts (6.485). Innerhalb des Landes reicht die Spanne von Landkreis Rostock (4.434) bis Schwerin (10.958) — ein Unterschied um den Faktor 2,5.
Über dem Bundesdurchschnitt liegen 4 der 8 Regionen, darunter 4. Ein Landesmittel sagt deshalb wenig über eine einzelne Region — und noch weniger über eine einzelne Adresse.
Die fünf Deliktsbereiche im Vergleich zum Bund
Häufigkeitszahl = erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. So sind große und kleine Länder vergleichbar.
| Deliktsbereich | Mecklenburg-Vorpommern | Bund | ggü. Bund |
|---|---|---|---|
| Wohnungseinbruch | 59 | 99 | −40 % |
| Gewaltkriminalität | 244 | 253 | −4 % |
| Diebstahl | 1.748 | 2.156 | −19 % |
| Straßenkriminalität | 1.109 | 1.215 | −9 % |
| Gesamtkriminalität | 6.571 | 6.485 | +1 % |
Kreisfreie Städte 2
Nach Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner, aufsteigend.
Kreise 6
Nach Straftaten insgesamt je 100.000 Einwohner, aufsteigend.
- Landkreis Rostock4.434−32 %
- Landkreis Ludwigslust-Parchim5.060−22 %
- Landkreis Nordwestmecklenburg5.654−13 %
- Landkreis Mecklenburgische Seenplatte6.139−5 %
- Landkreis Vorpommern-Rügen6.960+7 %
- Landkreis Vorpommern-Greifswald7.270+12 %
Was diese Zahlen nicht sagen
Der Landeswert ist ein Mittel über 8 sehr verschiedene Regionen — die Spanne oben zeigt, wie weit sie auseinanderliegen. Für eine einzelne Adresse sagt er entsprechend wenig. Bundesweit flächendeckend liegt die amtliche Kriminalstatistik nur auf Kreisebene vor; was innerhalb einer Region unterscheidet, ist das direkte Umfeld — Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Lärm. Methodik
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Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts, abgerufen im Juli 2026. Die Zahlen beschreiben die statistische Belastung einer Region und stellen keine Aussage über einzelne Gebäude, Personen oder zukünftige Ereignisse dar.